Infrastruktur


Solide Fundamente unter alle Investitionen
Im Vergleich mit den restlichen Regionen kann sich die gut entwickelte Infrastruktur von Wielkopolska gut sehen lassen. Besonders beachtenswert ist die gute Energieversorgung der Woiwodschaft, das ausgebaute Straßen- und Bahnnetz und ein ausgezeichnet entwickelter Luftverkehr.

Die Infrastruktur der Region setzt sich aus vielen Faktoren zusammen. Das sind u.a. das Straßen- und Bahnnetz, aber auch Möglichkeiten im Wasser- und Flugverkehr. Wichtig ist auch das Modell der Versorgung des Gebiets in Strom, Gas und Rohöl. Eine gut Infrastruktur ist eine Basis für sämtliche Investitionen. Diese gibt es in Wielkopolska sehr viele. Das bedeutet, dass die Infrastruktur die Anforderungen der Unternehmer erfüllt. Sowohl die Machtorgane der Woiwodschaft, als auch die Einwohner sehen jedoch eine Notwendigkeit, die infrastrukturelle Basis noch zu erweitern. Daher also z.B. zahlreiche Straßenarbeiten oder die Notwendigkeit der Erweiterung des Braunkohlenbergwerks in Kleczew (Konin). Eine nähere Integration mit der Europäischen Union erzwingt auch Investitionen im Eisenbahn- und Flugverkehr. Ohne eine ständige Entwicklung der Infrastruktur wäre es unmöglich, die Region vollständig auf die Investoren und Touristen aus der ganzen Welt zu öffnen.

 

Straßentransport
StraßentransportDie wichtigsten Landesstrassen in der Woiwodschaft sind u.a.: Autobahn A2, die aus Berlin durch ganz Polen bis nach Minsk führt, Schnellstraße S5 (Grudziądz – Bromberg – Posen – Breslau) oder die Schnellstraße S11 (Kołobrzeg – Köslin – Piłą – Posen - Ostrów Wlkp. –Tarnowskie Góry), die Posen mit Schlesien und mit der Ostseeküste verbindet. Leider über 20% Länge der Schnellstraßen auf dem Gebiet der Woiwodschaft entspricht nicht der erforderlichen technischen Klasse, darunter besonders Straßenabschnitte, die durch zahlreiche Ortschaften führen. Daher gibt es ein dringendes Bedürfnis Umgehungsstraßen zu bauen. Auf dem Gebiet der Woiwodschaft führte man folgende Umgehungsstraßen: Murowana Goślina, Śrem, Śmigla, Wolsztyn, Orzeszkowo, Gniezno, Ślesin, Nowy Tomyśl und Wągrowiec, und die Ost-Umgehungsstraße der Stadt Posen innerhalb der Schnellstraße S5, und zwei Abschnitte der West-Umgehungsstraße der Stadt Posen innerhalb der Schnellstraße S11. Die Länge der Nationalstraßen beträgt insgesamt 1674 km, und die Länge der Woiwodschaft-Straßen überschreitet 2,5 Tausend Kilometer.

Straßentransport

Auf den Woiwodschaftsstrassen registrierte man im Jahr 2010 einen Anstieg des Verkehrs um circa 23% im Vergleich mit dem Jahr 2005. Auf den Nationalstraßen war in diesem Zeitraum die Verkehrssteigerung ähnlich und betrug 22%. Dieser Prozess hatte eine direkte Verbindung mit der Bedeutungssteigerung dieser Straßen für den nationalen und internationalen Transport. Außerdem besitzt Wielkopolska den höchsten Richtwert, der die Anzahl der PKWs pro 1 Tausend Einwohner bezeichnet. In unserer Region beträgt der Wert 510, dagegen für das ganze Land 451.

Langjährige, unzureichende Finanzierung des Verkehrssystems, oder geradezu auf seine Kosten gemachte Sparsamkeit, führte zu der Situation, dass nur Unmengen von finanzielle Mitteln das Straßennetz in kurzer Zeit in einen Zustand führen können, der den Bedürfnissen und Erwartungen der Gesellschaft entsprechend wird. In diesem Moment dominieren Renovierungs- und Modernisierungsarbeiten, aber die ständig wachsende Zahl der Fahrzeuge und der schlechte Straßenzustand verursachen die Senkung des fließenden Verkehrs.

 

Energie und Gas
Wielkopolska ist sehr gut in elektrische Energie versorgt. Das Landessystem für Übertragungsnetze auf dem Gebiet der Woiwodschaft bilden die Linien 400, 220 i 110 kV und ein ausgebautes System der Elektromagnetischen Stationen und Hauptpunkte der Energieversorgung. Der Hauptenergielieferant für Großpolen ist das Elektrizitätswerk Pątnów Adamów Konin (ZE PAK S.A.), das circa 8% der installierten Kraft in den (Berufs-) Kraftwerken im Land besitzt. Es ist der zweitgrößte inländische Hersteller von Energie, welche aus Braunkohle erzeugt wird. Außerdem spielt eine bedeutende Rolle Dalkia Poznań ZEC (früher Posener Heizkraftwerke AG) – Heizkraftwerke Karolin und Garbary in Posen und Heizkraftwerk Kalisz–Piwonice, als auch Posener Energetik - Betrieb für Wasserkraftwerke GmbH, der über fünf Wasserkraftwerke auf dem Fluss Gwda verfügt.

Im Zusammenhang mit den Empfehlungen der EU über die Ausnutzung der erneuerbaren Energiequellen, zeigte sich das Streben nach Steigerung des Anteils der Windenergetik in der elektrischen Energieproduktion für Wielkopolska.

Die Machtorgane der Region setzen auch auf die Entwicklung der geothermischen Energetik. Die bisherigen Untersuchungen zeigten, dass die am meist perspektivischen und realen Quellen zur Gewinnung von geometrischen Energie die Unterjura und Unterkreide Sedimentationsbecken sind, deren Wässer eine Temperatur von 200C bis 1200C kennzeichnet. Durch das Gebiet der Woiwodschaft laufen die wichtigsten internationalen Transit- und Hauptgasleitungen von Landesrang. Die Gasleitung „Jamał" verbindet derzeit Russland mit Westeuropa, und geplant ist der Bau ihrer zweiten, parallelen Leitung. Dann sichert die „Jamal" Gasleitung die Bedienung des nördlichen und mittleren Teils der Woiwodschaft. Jedoch die jetzige Absicherung der Bedürfnisse im Bereich der Gasversorgung wird großen Teils aus den örtlichen Gasvorräten gedeckt, die im südlichen und mittleren Teil von Wielkopolska auftreten. Die Vorräte bilden etwa 30 % der Landesvorräte. Die Lage der Woiwodschaft innerhalb eines erdölhaltiges Beckens und die geführten geologischen Untersuchungen bestätigen, dass sowohl beträchtliche Gaslagerstätte, als auch Erdöllagerstätte in süd-östlichen Teil von Wielkopolska auftreten können.





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